Am letzten Wochenende fanden in Aichach die Bayerischen Meisterschaften der Altersklassen U16 und U20 statt. Bei gutem Sportwetter konnten sehr viele Sportlerinnen und Sportler neue persönliche Bestleistungen in ihren Disziplinen erzielen. So auch Dominik Spiegel vom SV Ruhpolding, der sich am ersten Tag mit den Besten im 100m Sprint aus ganz Bayern messen durfte.
Den Anfang machte Klara Wutscher am Samstagmittag mit dem Kugelstoß in der Altersklasse W15. Sie zeigte zunächst ein hervorragendes Einstoßen mit geschätzten Weiten von über 11m, doch als dann der Wettkampf begann, konnte sie den ersten sehr guten Stoß auf ebenfalls über 11m nicht mehr im Ring halten. Im zweiten Versuch fiel Klara mit der Drehstoßtechnik ebenfalls vorne über den Balken, sodass im dritten Durchgang ein sehr guter Stoß zum Erreichen des Endkampfes nötig war. Doch auch diesen Versuch erwischte Klara leider nicht in der Hand und schied leider mit 9,72m im Vorkampf aus.
Besser lief es dann nachmittags dafür im Diskuswurf mit der 1kg-Scheibe. Auch hier verlief das Einwerfen ziemlich gut, sodass Klara Wutscher bereits im ersten Versuch mit der Weite von 35,90m glänzen konnte. In den weiteren Durchgängen versuchte sie etwas aggressiver zu starten, doch leider gelang ihr keine neue Bestleistung. Die Serie an Würfen war aber wieder einmal sehr stabil und gut. Am Ende belegte sie souverän den zweiten Platz und sie wurde somit Bayerische Vizemeisterin.
Ebenfalls im Diskuswurf ging Magdalena Brunnhuber in der Altersklasse der weiblichen Jugend U20 an den Start. Somit startete Leni unter anderem mit drei Jahre älteren Sportlerinnen im Wettkampf, da sie noch dem jüngeren Jahrgang der Altersklasse U18 angehört. Nachdem sie sich sehr gut beim Einwerfen mit zwei Würfen aus der ganzen Drehung zeigte, machte sie es im Wettkampf zunächst einmal spannend. Denn auch sie konnte den ersten Versuch nicht im Ring halten und stieg auf die Ringkante, womit der gute Wurf ungültig war. Dennoch kämpfte sie sich in den Wettkampf und so steigerte sie sich von Durchgang zu Durchgang mit Weiten von 39m und 40m, bis ihr im letzten Versuch ihre bisher zweitgrößte Weite von 41,91m gelang. Dabei waren die Versuche technisch noch lange nicht sauber, sodass wir uns in zwei Wochen bei den Bayerischen Meisterschaften der U18 in Hof vielleicht noch auf eine weitere Leistungssteigerung freuen dürfen. Am Ende erreichte Magdalena somit in der älteren Altersklasse einen großartigen zweiten Platz und auch sie wurde somit Bayerische Vizemeisterin.
Als letzter im Bunde startete am ersten Tag Dominik Spiegel für den SV Ruhpolding im 100m Sprint der männlichen Jugend U20. Mit der fünftbesten Zeit von 11,03 Sekunden gemeldet, zeigte er sich den ganzen Tag hoch konzentriert und sein Ziel war auf jeden Fall der Endlauf. So startete er zunächst im vierten Vorlauf, welchen er in 11,17 Sekunden souverän vor seinen Mitstreitern gewinnen konnte. Damit zog er in den Zwischenlauf ein. Hier bekam er es mit dem Favoriten Julian Klein von der LG Landkreis Roth zu tun. Auch wenn Julian Klein diesen zweiten Zwischenlauf in 10,97 Sekunden gewinnen konnte, zog Dominik mit der zweitbesten Zeit von 11,20 Sekunden in das Finale am späten Nachmittag ein. In aller Ruhe bereitete sich Dominik auf das Finale vor und so zeigte er dann erneut seine Explosivität aus dem Startblock, womit er gleich einen kleinen Vorsprung vor seiner Konkurrenz erzielte. Erst ab der Mitte des Rennens kam Julian Klein auf und er sicherte sich in einem sensationellen Lauf mit 10,73 Sekunden den Sieg. Mit einer fantastischen neuen persönlichen Bestzeit von 10,87 Sekunden erreichte Dominik als zweiter das Ziel und er wurde somit ebenfalls Bayerischer Vizemeister im 100m Sprint. Mit dieser unglaublichen Zeit von 10,87 Sekunden verbesserte Dominik auch noch den Chiemgau-Rekord von seinem Bruder Daniel und es ist somit noch niemand im Chiemgau schneller gelaufen als Dominik. Im Ziel war die Freude riesengroß, da insgesamt sieben Starter in diesem Finale bei nur 0,5m Rückenwind eine neue persönliche Bestleistung gelaufen sind.
Am zweiten Tag startete am späten Nachmittag Vreni Dotzer in der Altersklasse der weiblichen Jugend W15 in einem äußerst starken und großen Teilnehmerfeld über 800m. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl musste die Gruppe geteilt werden und so wurde sie dem ersten Zeitlauf zugeteilt. Hier konnte sie vom Start weg in der Führungsgruppe mitlaufen und sie ließ trotz des hohen Tempos nicht abreißen. Erst auf den letzten Metern musste sie unter anderem Magdalena Irlinger von der SG Schönau ziehen lassen. Doch mit einer sehr guten neuen persönlichen Bestzeit von 2:28,43 Minuten erzielte sie in der Summe der beiden Zeitläufe den hervorragenden zwölften Gesamtrang. Es ist vor allem schön zu beobachten, wie sich unsere Sportlerinnen und Sportler stetig verbessern und wir können uns mit Sicherheit auf weitere Leistungssteigerungen freuen, da noch mehr Potential vorhanden ist.
Bestens gelaunt und zufrieden startete somit die Gruppe des SV Ruhpolding mit ihrem überwältigten Heimtrainer Ralf Gstatter die Heimreise aus Aichach, hatte sich doch der hohe Trainingsaufwand im Ruhpoldinger Waldstadion gelohnt. Man darf nun auf die beiden kommenden Wochenenden mit den Oberbayerischen Meisterschaften der U14 im Fünfkampf in Aschheim und den Bayerischen Meisterschaften der U18 und Männer bzw. Frauen in Hof gespannt sein.
Vom 10. bis 12. Juli 2026 fanden erneut im Lohrheidestadion von Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U16 sowie U20 statt. Hierfür konnten sich Klara Wutscher und Dominik Spiegel vom SV Ruhpolding in den Altersklassen U16 bzw. U20 qualifizieren. Alleine schon die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften stellte den Lohn für die bisherige Saison dar.
Nach langer Anreise am Donnerstag ging es schließlich am Freitag vom Hotel zu Fuß ins Lohrheidestadion, wo sich bereits die Tribüne füllte und beste Stimmung herrschte. Am überdachten Aufwärmplatz suchten sich unsere Sportlerin und Sportler einen schattigen Platz, um sich dann in Ruhe aufzuwärmen. Die Aufregung hielt sich am Freitag bei Klara Wutscher und am Samstag bei Dominik Spiegel in Grenzen, weshalb sie ihre Aufgaben bravourös meisterten.
Die Konkurrenz im Diskuswurf der Altersklasse U16 war in diesem Jahr bei den Mädchen unglaublich stark und dicht gedrängt, sodass im Wettkampf alles passieren konnte. Klara kämpfte zum Beispiel mit Konkurrentinnen, die eine Vorleistung von über 42m hatten. Sie selbst war mit gut 36m gemeldet. So startete Klara Wutscher im Diskuswurf gleich mit einem gültigen Versuch auf 33,60m, was zunächst für etwas mehr Ruhe sorgte. Dennoch war klar, dass diese Weite nicht für den Endkampf reichen wird. Im zweiten Versuch legte sie dann mehr Wucht in den Wurf, doch leider landete dieser Versuch rechts im Netz. Somit war klar, dass sie im dritten Durchgang alles riskieren musste, um sich für den Endkampf der besten acht Werferinnen zu qualifizieren. Dies gelang Klara trotz des großen Drucks mit einem großartigen Wurf auf 37,49m, womit sie mit etwas Zittern als Achtplatzierte in den Endkampf einzog. Hier war zunächst die Freude sehr groß, aber Klara wollte sich mit den drei weiteren Würfen noch verbessern. Leider landete der vierte Versuch knapp neben der Sektorlinie, sodass sie am Ende zwar sehr gute Würfe auf 36,20m und 34,60m zeigte, aber die Verbesserung im Klassement nicht mehr möglich war. Dennoch war die Freude über diesen hervorragenden Wettkampf sehr groß, denn Klara gehört nun zu den besten acht Werferinnen ihrer Altersklasse und zudem hat sie den Chiemgau-Rekord von Emma Linsmeier (SV Ruhpolding) um zehn Zentimeter auf genannte 37,49m verbessert. Somit konnte Klara die Deutschen Meisterschaften mit einem Lächeln im Gesicht in Ruhe verfolgen.
Am Samstag ging es dann für unseren Sprinter Dominik Spiegel (SV Ruhpolding) über die 100m an den Start. Nach einem guten Auftakt am Vortag machte sich Dominik am frühen Nachmittag für seinen ersten Start bei Deutschen Meisterschaften auf dem überdachten Gelände warm. Für Dominik war die Qualifikation und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften bereits der Lohn für seine konsequente Arbeit im Training der letzten Jahre. Ziel war es, vielleicht Bestzeit zu laufen oder nahe an diese heran zu kommen. Nachdem ihm in den letzten Wochen immer wieder kleine Krankheiten einholten, war dies erst der dritte Start über 100m in dieser Saison. Doch sehr fokussiert ging er in den Callroom, um sich mit den Besten zu messen. So startete Dominik im fünften Vorlauf auf Bahn eins. Mit einem guten Start konnte Dominik zunächst mit den Favoriten mithalten, ehe er etwas verkrampfte und dennoch mit seiner bisher zweitbesten Zeit von 11,10 Sekunden das Ziel erreichte. Damit schied er zwar nach dem Vorlauf aus, doch die Freude in diesem tollen Stadion vor großartiger Kulisse laufen zu dürfen war größer und spornt ihn wohl für weitere harte Trainingseinheiten an.
Diese hervorragenden Leistungen wären aber ohne die perfekte Arbeit am Stützpunkt Wurf in München nicht möglich gewesen, weshalb ein ganz großer Dank auch an die beiden Landes- und Stützpunkttrainer Andreas Bücheler und Florian Partenfelder geht, die stets das Beste aus ihren Schützlingen herausholen. Damit gratuliert der SV Ruhpolding allen Beteiligten zu diesen großen Leistungen!
Letztes Wochenende fanden in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U18 und U23 statt. Bei besten Wetterverhältnissen konnte dabei Magdalena Brunnhuber für den SV Ruhpolding in einem neu gestalteten und frisch sanierten Stadion, das ideal für die Leichtathletik geschaffen wurde, im Diskuswurf antreten. Zur Qualifikation waren 39m mit dem 1kg-Gerät gefordert, welche Magdalena mit 39,94m im Laufe der Saison überbieten konnte. Somit war die Stimmung bei der Anreise sehr gut und die 750 Kilometer Anfahrt konnten dank der Schulbefreiung bereits am Donnerstagmorgen angetreten werden.
Am Donnerstag wurde dann das großartige Stadion bereits am Nachmittag begutachtet und die Gegebenheiten erkundet. Wo befindet sich der Aufwärmplatz? Wo geht es zum Callroom? Kann ich die Geräte schon abnehmen lassen und abgeben? Als diese Fragen geklärt waren, stand noch eine lockere Trainingseinheit auf dem Programm, um die lange Fahrt aus den Beinen zu bekommen. Nach dem Essen ging es zum Hotel, um zur Ruhe zu kommen.
Am nächsten Morgen liefen die Vorbereitungen zum Wettkampf wie geplant. Es wurde ausgiebig gefrühstückt und rechtzeitig ins Stadion gefahren. In Absprache mit den Landestrainern Andi Bücheler und Florian Partenfelder konnten die weiteren Schritte besprochen werden und so bewegte sich Magdalena Brunnhuber am Aufwärmplatz mit ihrem Trainer Ralf Gstatter, bevor sie sich technisch mit Drehübungen und einigen Würfen auf dem Nebenplatz auf den Wettkampf einstellte. Gut vorbereitet ging es schließlich 50 Minuten vor Wettkampfbeginn in den Callroom, von wo aus die Athleten gemeinsam in den Innenraum geführt wurden.
Im Innenraum angekommen stieg die Spannung und nach einem guten Einwerfen startete Magdalena als erste Werferin in die Entscheidung im Diskuswurf der weiblichen Jugend U18. Mit einer gewissen Lockerheit zeigte sie sodann bereits im ersten Versuch einen großartigen Wurf mit 42,53m. Damit setzte sie ihre Konkurrentinnen unter Druck und sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung gleich um sagenhafte 2,60m. Überglücklich über ihren ersten 40m-Wurf war somit der erste Druck weg und so bemerkte sie nicht, dass sie nach drei Durchgängen immer noch den sensationellen achten Platz belegte, womit sie unter 25 Werferinnen den Endkampf erreichte. Im vierten Versuch bestätigte sie mit 41,85m noch einmal ihre hervorragende Verfassung und so versuchte sie sich in den beiden letzten Durchgängen noch einmal zu steigern. Leider landete der letzte Wurf knapp neben der linken Sektorlinie und der Wurf war somit ungültig, denn damit wäre eine weitere Steigerung möglich gewesen.
Überglücklich und strahlend trat Magdalena Brunnhuber die Heimreise an, denn mit dieser Platzierung hat im Vorfeld niemand gerechnet, auch wenn die Trainingsleistungen hiermit bestätigt wurden.
Am Sonntag, den 05.07.2026 fanden in Bad Endorf die Südostoberbayerischen Meisterschaften der Altersklasse U14 in den Einzeldisziplinen statt. Der Wettergott hatte nicht immer ein einsehen, sodass einige Regenschauer über dem Stadion abgingen. Dennoch waren Bestleistungen jederzeit möglich. Sehr erfreulich aus Sicht des SV Ruhpolding war, dass sich fast alle Starter des SV Ruhpolding steigern konnten und Louisa Stuckmann bei ihrem Wettkampf im Diskuswurf mit 20,66m sich dem Chiemgau Rekord von gut 23m nähert. Außerdem durften viele Stockerlplätze gefeiert werden.
So zeigte Quirin Wutscher im Speerwurf der M13 eine unglaubliche Verbesserung seiner bisherigen Leistungen. Er begann gleich mit einem Wurf auf 26,00m und als er dann vor dem letzten Versuch noch die 800m absolvierte, explodierte Quirin noch einmal und er erzielte eine neue persönliche Bestleistung von 32,56m. Damit wurde er Südostoberbayerischer Meister im Speerwurf. Im besagten 800m Finale wiederum rannte er ebenfalls zu einer großartigen Zeit in 2:36,12 Minuten, womit er Vizemeister wurde. Zu Beginn zeigte Quirin aber auch, dass er ein gutes Gefühl für den Diskus hat. Hier absolvierte er eine großartige Serie an Würfen weit über 20 Meter. Mit seinem besten Versuch von 25,22m holte sich Quirin ebenfalls den Meistertitel hauchdünn vor seinem Teamkollegen Ludo Lösche.
In der gleichen Altersklasse der M13 startete Ludo Lösche zunächst im Hochsprung. Souverän meisterte Ludo die Anfangshöhen, bis schließlich die Hochsprunglatte bei 1,44m leider dreimal gerissen wurde. Dennoch durfte er sich über hervorragende 1,41m und Platz vier freuen. Danach zeigte er im Kugelstoß mit 8,45m ebenfalls eine sehr gute Weite. Auch hier belegte Ludo am Ende den vierten Rang. Zum Abschluss wollte Ludo im Diskuswurf die 750g-Scheibe auf eine neue Bestleistung werfen, was leider nicht ganz gelang. So startete Ludo mit zwei ungültigen Versuchen, sodass er im dritten Versuch zur Sicherheit nur eine halbe Drehung absolvierte, um sicher in den Endkampf der besten acht Sportler zu gelangen. Dies gelang auch, doch von Zufriedenheit war noch keine Spur, sodass er im fünften Durchgang nochmals mehr riskierte und der Diskus landete bei 25,04m, womit Ludo sich den Titel des Vizemeisters sicherte.
Als jüngster Teilnehmer startete Isidor Wutscher in der älteren Altersklasse M12. Er wollte unbedingt im Diskuswurf starten und hier bewies er gleich mit einem hervorragenden Wurf auf 18,76m sein Gefühl für die Scheibe. Mit einer guten Serie an Würfen sicherte er sich damit den zweiten Gesamtrang und er durfte sich über den Vizemeister freuen. Im 800m Lauf wiederum kämpfte er ebenfalls bis zum Schluss um den zweiten Rang, doch sein Konkurrent aus Wasserburg hatte im Sprint schließlich um drei Zehntel-Sekunden die Nase vorn. In 2:45,93 Minuten erreichte Isidor damit den dritten Platz.
Bei den Mädchen startete unsere jüngste Teilnehmerin Pita Lösche im Dreikampf, welcher als Rahmenbewerb angeboten wurde. So bewältigte sie den 50m Sprint in guten 8,54 Sekunden, womit sie zunächst im Mittelfeld platziert war. Doch mit einem sehr guten Ballwurf auf 28,00m und einem großartigen Weitsprung von 3,99m, holte sie sich wieder jede Menge Plätze zurück und so erreichte Pita in der Gesamtwertung den hervorragenden dritten Platz.
In der Altersklasse der W12 ließ Louisa Stuckmann von sich aufhorchen. So startete sie zunächst im Diskuswurf mit einem guten Wurf auf 16,67m. Aber damit war noch nicht genug, denn im zweiten und dritten Durchgang steigerte sie sich auf 18,65m bzw. auf ihre neue persönliche Bestleistung von 20,66m. Damit belegte sie am Ende den hervorragenden zweiten Platz. Noch besser lief es dann etwas später im Speerwurf. Hier legte Louisa eine tolle Serie an Würfen über 20m hin. Mit der grandiosen Weite von 23,78m im zweiten Durchgang konnte sie den Speerwurf gewinnen und sie wurde somit Südostoberbayerische Meisterin.
Emma Wudy vom SV Ruhpolding startete ebenfalls in der Altersklasse der W12 mit ihrer Vereinskameradin Louisa Stuckmann. Auch Emma startete mit dem Diskuswurf in den Tag und auch sie steigerte sich von Versuch zu Versuch zu neuen Bestleistungen. Mit 17,99m belegte Emma schließlich den dritten Platz, worüber sie sehr glücklich war. Im Weitsprung erzielte Emma im ersten Durchgang gute 3,87m. Leider verletzte sie sich hier etwas an der Ferse, sodass Emma den Wettkampf nach dem dritten Durchgang abbrechen musste. Zum Abschluss des Tages absolvierte sie noch die 800m, doch auch hier musste sie nach 200m bereits Tempo rausnehmen und so kämpfte sie sich in 2:55,68 Minuten ins Ziel. In beiden Bewerben belegte Emma den siebten Platz.
Als letzte im Bunde startete Lotta Haßlberger für den SV Ruhpolding bei den Südostoberbayerischen Meisterschaften. Zunächst glänzte Lotta im Hochsprung mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,38m. Dabei überquerte sie die ersten Höhen sehr souverän und erst ab 1,32m kämpfte sie mit den einzelnen Höhen, welche jedoch immer klar überquert wurden. Am Ende verpasste Lotta mit Platz vier nur sehr knapp das Treppchen. Im anschließenden 800m Lauf zeigte sie, wie gut sie aktuell in Form ist. Mit einer Zeit von 2:39,86 Minuten erreichte Lotta den großartigen zweiten Platz als Vizemeisterin.
Die Trainerin Magdalena Feil durfte die Sportlerinnen und Sportler somit zu den vielen Erfolgen gratulieren und sie trat mit äußerst gut gelaunten Sportlerinnen und Sportlern die Heimreise nach Ruhpolding an.
Hier die Ergebnisse im Überblick:
Weibliche Jugend U12 (Jahrgang 2015) im Dreikampf:
Pita Lösche: 3. Platz mit 1141 Punkten: 50m in 8,54 Sekunden; Weitsprung mit 3,99m; Ballwurf 80g mit 28,00m.
Weibliche Jugend U14 (Jahrgang 2014):
Louisa Stuckmann: 1. Platz im Speerwurf 400g mit 23,78m; 2. Platz im Diskuswurf 750g mit 20,66m.
Emma Wudy: 3. Platz im Diskuswurf 750g mit 17,99m; 7. Platz über 800m in 2:55,68 Minuten; 7. Platz im Weitsprung mit 3,87m.
Weibliche Jugend U14 (Jahrgang 2013):
Lotta Haßlberger: 2. Platz über 800m in 2:39,86 Minuten; 4. Platz im Hochsprung mit 1,38m.
Männliche Jugend U14 (Jahrgang 2014):
Isidor Wutscher (Jg. 2015): 2. Platz im Diskuswurf 750g mit 18,76m; 3. Platz über 800m in 2:45,93 Minuten.
Männliche Jugend U14 (Jahrgang 2013):
Quirin Wutscher: 1. Platz im Speerwurf 400g mit 32,56m; 1. Platz im Diskuswurf 750g mit 25,22m und 2. Platz über 800m in 2:36,12 Minuten.
Ludo Lösche: 2. Platz im Diskuswurf 750g mit 25,04m; 4. Platz im Kugelstoß 3kg mit 8,45m und 4. Platz im Hochsprung mit 1,41m.
Am Sonntag, den 22.06.2026 fanden in Koblenz (Rheinland-Pfalz) die Süddeutschen Meisterschaften der Altersklassen U18 und Männer bzw. Frauen statt. Dafür qualifizierte sich Klara Wutscher als U16 Starterin für die ältere Altersklasse der U18 im Diskuswurf mit einer Bestleistung von 36,38m, Magdalena Brunnhuber U18 im Diskuswurf mit einer Bestleistung von 39,94m und Dominik Spiegel, der ebenfalls in der älteren Altersklasse bei den Männern über 100m mit einer Bestzeit von 11,03 Sekunden sein Glück versuchte. Somit konnten die Sportlerinnen und Sportler des SV Ruhpolding sehr zuversichtlich die Reise von 620 Kilometern nach Koblenz antreten. Nach der Anreise am Samstagnachmittag konnten bereits die Gegebenheiten im Stadion erkundet werden und die Wurfgeräte wurden zur Kontrolle abgegeben. Außerdem absolvierten die Sportlerinnen und Sportler bei der Hitze von 37 Grad einen lockeren Auftakt, um die müden Beine nach der langen Autofahrt zu bewegen. Danach ging es auch gleich ins Quartier in den Nachbarort, wo ausgiebig zu Abend gegessen wurde.
Nach einer heißen Nacht im Hotel klingelte bereits um 6:15 Uhr für Magdalena und Klara der Wecker, um nach einem reichlichen Frühstück ins Stadion zu fahren. Dort blieb nicht mehr viel Zeit, bevor sich beide zum Diskuswurf aufwärmen mussten. Auch wenn die Trainingswoche nicht optimal verlief, ließen sie sich nichts anmerken und sie spulten ihr Programm ab. Das Einwerfen lief gut, doch im ersten Versuch war bei Magdalena Brunnhuber plötzlich der Wurm drin. So startete sie mit zwei ungültigen Versuchen, womit die Nervosität stieg. Doch im dritten Versuch rettete sie sich mit 37,51m in den Endkampf der besten acht Werferinnen. Hier zeigte sie dann mit 38,91m noch einmal eine Leistungssteigerung, womit Magdalena am Ende den sechsten Platz belegte. Klara hingegen zeigte bereits im ersten Versuch einen hervorragenden Wurf auf 35,52m. Dies bestätigte sie im zweiten Durchgang noch einmal. Nachdem sie aber wusste, dass sie Bestleistung in der älteren Altersklasse werfen muss, um sich für den Endkampf zu qualifizieren, riskierte sie im dritten Versuch nochmals alles. Doch leider konnte sie den Wurf nicht im Ring halten und somit musste sie als großartige zehnte im Vorkampf ausscheiden. Dennoch war Klara mit ihrer Leistung sehr zufrieden.
Etwas danach durfte Benedikt Gstatter – startend für die LG Stadtwerke München – an diesem Tag ins Stadion fahren, da er fast parallel zu den Mädchen zum Kugelstoß in der Altersklasse U18 antrat. Für ihn galt es vor allem einen lockeren befreiten Wettkampf zu absolvieren, um zu alter Stärke zurückzufinden. So war er sehr konzentriert und auch er spulte sein Programm ab. Leider konnte Benedikt den ersten Stoß nicht mehr im Ring kontrollieren, doch im zweiten Durchgang gelang ein Stoß auf gute 14,50m, womit er sicher den Endkampf erreichte. Doch immer noch hatte er das Problem, dass er die Kugel beim Ausstoßen nicht traf. So musste er bis zum fünften Durchgang zittern, bis schließlich der erlösende Stoß auf 16,23m folgte. Dies reichte am Ende hauchdünn mit zwei Zentimeter Vorsprung zu Platz eins, womit er Süddeutscher Meister im Kugelstoß wurde.
Nach etwas Pause – versteckt im Schatten – hieß es dann noch einmal mit Elan im Diskuswurf an den Start zu gehen. Auch wenn das Einwerfen noch nicht perfekt verlief, blieb Benedikt locker und so startete er mit guten 48,27m souverän in den Wettkampf. Damit übernahm er auch gleich die Führung. Es folgten Würfe mit der 1,5kg-Scheibe auf jeweils 47m, ehe er im vierten Durchgang mit 51,61m glänzte. Im vorletzten Durchgang berührte Benedikt beim Umspringen leider nur sehr knapp mit der Ferse die Ringkante, womit der Versuch ungültig gegeben wurde, denn dieser Wurf wäre nochmals erheblich weiter geflogen. Dennoch konnte sich Benedikt zum zweiten Mal an diesem Tag mit drei Metern Vorsprung als Sieger über den Süddeutschen Meistertitel freuen. Hut ab vor dieser grandiosen Leistung.
Am Tag zuvor startete Dominik Spiegel bereits im 100m Sprint bei den Männern. Nachdem er in den letzten Wochen immer wieder mal angeschlagen war, wusste man nicht wie seine Form aussieht. Außerdem kämpfte er in einem hervorragenden Männerfeld mit 70 Meldungen, um den Einzug in die Zwischenläufe. Trotz großer Hitze versuchte Dominik fokussiert zu bleiben. So explodierte er auch gleich aus dem Startblock und übernahm in seinem Vorlauf die Führung, welche er am Ende jedoch wieder hergeben musste, da nach langer Wettkampfpause die Körner fehlten. Mit 11,20 Sekunden erreichte er dennoch die Zwischenläufe. Hier konnte er sich aber nicht mehr steigern und so blieb am Ende Platz 29, womit so nicht zu rechnen war.
Hier das Ergebnis im Überblick:
Weibliche Jugend U18 (Jahrgang 2009/2010):
6. Platz von Magdalena Brunnhuber im Diskuswurf 1kg mit 38,91m.
10. Platz von Klara Wutscher im Diskuswurf 1kg mit 35,52m.
Männliche Jugend U18 (Jahrgang 2009/2010):
1. Platz von Benedikt Gstatter im Diskuswurf 1,5kg mit 51,61m.
1. Platz von Benedikt Gstatter im Kugelstoß 5kg mit 16,23m.
Männer:
29. Platz von Dominik Spiegel über 100m in 11,20 Sekunden.
In der zweiten Ferienwoche waren die beiden Werferinnen Klara Wutscher und Magdalena Brunnhuber vom SV Ruhpolding zum Trainingslager bei den Landestrainern Andreas Bücheler und Florian Partenfelder mit ihrem Vereins- und Stützpunkttrainer Ralf Gstatter nach Weißenstadt eingeladen. Hier versuchte man kurz vor den anstehenden Meisterschaften noch einmal kleine Spitzen zu setzen und den Feinschliff in der Technik zu verpassen. Auch wenn die Woche anstrengend war, kam der Spaß nicht zu kurz, so auch bei den Abenden mit verschiedenen Spielen.
Zum Abschluss der Woche standen dann zwei Wettkämpfe mit sehr starker Konkurrenz auf dem Programm, um auch hier die Abläufe zu verinnerlichen. So starteten Klara und Leni am Samstag zunächst in Gelenau bei Chemnitz im Kugelstoß und Diskuswurf gegen einen Teil der nationalen Spitze. Hier war im Kugelstoß zunächst die Aufregung groß, da man in der technischen Entwicklung noch nicht so weit ist und da die Konkurrentinnen körperlich etwas weiter entwickelt schienen. Dennoch absolvierten beide Sportlerinnen einen guten Wettkampf. Magdalena belegte am Ende mit 11,11m den vierten Platz und Klara Wutscher erreichte mit 10,29m den fünften Rang. Besser lief es dann im Diskuswurf, nachdem die erste Nervosität abgelegt wurde. So startete Klara Wutscher in der weiblichen Jugend U16 mit einem sehr guten Wurf weit über die 35m-Marke, doch leider konnte sie den Wurf nur knapp nicht im Ring halten, sodass er ungültig gegeben wurde. Danach zeigte sie jedoch ihre Konstanz und mit 33,66m belegte sie den hervorragenden zweiten Platz. Ebenfalls in sehr guter Verfassung zeigte sich Magdalena Brunnhuber im Diskuswurf. Sie machte in den letzten Wochen große Fortschritte, welche sie auch im Wettkampf bewies. Auch wenn der erste Versuch im Netz landete, ließ sie sich nicht beirren und so zeigte sie im zweiten Versuch mit 39,94m eine neue Bestleistung, welche sie in den weiteren Durchgängen mit Weiten von 39,51m und 38,19m noch bestätigen konnte. Dies bedeutete Platz drei in der Altersklasse der weiblichen Jugend U18. Mit diesen hervorragenden Leistungen konnte nach einem üppigen Abendessen beruhigt zu Bett gegangen werden.
Am nächsten Morgen hieß es dann die Koffer packen und die Heimreise anzutreten. Auf dem Heimweg wurde dann aber noch Halt in Regensburg gemacht, um beim ersten Wurffestival teilzunehmen. Auch diese „Reise“ wurde wieder mit neuen Bestleistungen der beiden Werferinnen belohnt. So steigerte sich Klara Wutscher in der Altersklasse W15 im Kugelstoß am frühen Nachmittag auf starke 10,56m, womit sie die erste persönliche Bestleistung aufstellte. Die Drehstoßtechnik wird von Wettkampf zu Wettkampf immer besser, sodass im Laufe des Jahres sicherlich noch weitere Leistungssteigerungen möglich sind. Ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Kugelstoß überzeugte Magdalena Brunnhuber. Sie steigerte sich von Versuch zu Versuch, bis sie im vierten Durchgang mit 11,93m ihre Gruppe gewinnen konnte. Im letzten Versuch bestätigte sie die Weite noch einmal mit einem Stoß auf 11,53m. Mit diesem großartigen Wettkampf und einer überragenden Stimmung stand dann abends noch der Diskuswurf auf dem Programm. Klara Wutscher startete bereits im ersten Durchgang mit einer weiteren neuen persönlichen Bestleistung im Diskuswurf von 36,38m. So steigerte sie sich um einen Meter, was sie im letzten Durchgang mit 36,33m noch einmal bestätigen konnte. Leni Brunnhuber startete ebenfalls mit einem hervorragenden Wurf auf 39,64m. Diese Weite verbesserte sie im zweiten Durchgang um einen Zentimeter auf 39,65m. Somit zeigt Leni aktuell sehr gute und konstant stabile Leistungen, sodass man mit Sicherheit bald Würfe über die 40m-Marke von ihr sehen wird. Mit diesen großartigen Leistungen belegten beide jeweils den zweiten Platz.
Nach einer langen und anstrengenden Woche ging es dann spät abends zurück in die Heimat, bevor am kommenden Morgen der Schulalltag wieder auf die beiden Sportlerinnen wartete.
Hier die Ergebnisse im Überblick:
Werfertag in Gelenau
Weibliche Jugend U16 (Jahrgang 2011 – W15):
Klara Wutscher: 2. Platz im Diskuswurf 1kg mit 33,66m; 5. Platz im Kugelstoß 3kg mit 10,29m.
Weibliche Jugend U18 (Jahrgang 2009-2010):
Magdalena Brunnhuber: 3. Platz im Diskuswurf 1kg mit 39,94m; 4. Platz im Kugelstoß 3kg mit 11,11m.
Wurffestival in Regensburg
Weibliche Jugend U16 (Jahrgang 2011 – W15):
Klara Wutscher: 2. Platz im Diskuswurf 1kg mit 36,38m; 4. Platz im Kugelstoß 3kg mit 10,56m.
Weibliche Jugend U18 (Jahrgang 2009-2010):
Magdalena Brunnhuber: 2. Platz im Diskuswurf 1kg mit 39,65m; 2. Platz im Kugelstoß 3kg mit 11,93m.
Vor kurzem fand im Ruhpoldinger Hof die alljährliche Jahreshauptversammlung des SV Ruhpolding statt. Eingangs begrüßte der 1. Vorstand Ralf Gstatter alle Anwesenden und er stellte nach dem Totengedenken das Sportjahr 2025 in einem kurzen Rückblick dar.
Die Mitgliederzahlen im Jahr 2025 entwickelten sich, wie in den Vorjahren, weiterhin positiv. Insgesamt hat der Verein momentan 1.731 Mitglieder (zum Jahreswechsel waren es 1.701). Somit 30 Mitglieder mehr als zum Jahreswechsel 2024.
Der 1. Vorsitzende führte seinen Rückblick zu 2025 mit dem Themenkomplex „3. Spielfläche/Kunstrasen“ weiter fort. Dieses im Frühsommer 2023 gestartete und 2024 erfolgreich beendete Bauprojekt beschäftigte den Verein auch in 2025 für die Finanzierung/Finanzen weiter, da die finale Schlussrechnung erst Ende 2025 zur Verfügung gestanden hatte und die restliche BLSV Fördersumme beantragt wurde. Eine Auszahlung wird jedoch wiederum erst in 2027 erwartet. Es zeigte sich eindrücklich welche breiten Finanzierungsherausforderungen und Zeitrahmen ein solches Großprojekt für einen Verein bedeuten.
Jahreshöhepunkt für den SV Ruhpolding war das 100 jährige Vereinsjubiläum, das vom 3.-5. Juli 2025 mit dem Tag der Vereine und Betriebe am Donnerstag, Wein- und Weißbier-Abend am Freitag und der Familienveranstaltung zum „Ruhpoldinger Alleskönner“ am Samstag stattfand. Die gesamte Veranstaltung war ein von allen Seiten gelobter Erfolg, der gut Werbung für den SVR und die jeweiligen Sparten machte. Auch hier bedankte sich Ralf Gstatter für die gute Planung, Zusammenarbeit und Hilfe durch das Organisationskomitee und den vielen freiwilligen Helfern.
Ralf Gstatter gab im Anschluss einen kleinen Ausblick auf die kommenden Jahre mit Plänen bzw. Bereichen zur weiteren Sanierung der Waldstadions um Ruhpolding auch in künftigen Jahren im Bereich Sport und Sport-Events attraktiv zu halten. So stehen einige Sanierungsmaßnahmen des Sportheimes an, wie die Sanierung der Toiletten im 1. OG bzw. dem Austausch einiger Fenster.
Kassier Thomas Preinfalk fuhr mit dem Kassenbericht fort und konnte, wie auch in den Vorjahren, die solide finanzielle Lage des SV Ruhpolding darstellen. Hierbei ging er auf die verschiedenen Einnahmen und Ausgaben des SVR in 2025 ein, welche in diesem Jahr allerdings durch die noch ausstehenden Zahlungen der Zuschüsse zur Stadionrenovierung ungewohnt niedrig erscheinen. Im vergangenen Jahr wurde gut gewirtschaftet und Rücklagen gebildet. Dadurch können weitere Investitionen bzw. Instandhaltungsmaßnahmen auch in Zukunft in Angriff genommen werden. Die Überarbeitung der Mitgliederverwaltung war, wie bereits im Vorjahr, auch in 2025 ein Hauptbestandteil der Arbeit und bleibt auch weiterhin im Fokus.
So bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit, bei den Kassenprüferinnen Uli Bührmann und Martina Hofmann sowie bei Ralf Gstatter und Stefan Reiter für die Unterstützung bei der Kassenführung. Somit konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.
Berichte aus den SVR Abteilungen für das Sportjahr 2025
Die Berichte aus den Abteilungen startete die Jugendleitung Sabine Plenk.
So war auch 2025 die große Teilnahme beim Ferienprogramm und den Sommerkids erwähnenswert wie auch die 15. Jugendfahrt der Abteilung Leichtathletik nach Cesenatico.
Ein weiterer Höhepunkt in 2025 war die Jugendfahrt zum Deutsche Turnfest Ende Mai in Leipzig, bei der der SV Ruhpolding mit zwei Mannschaften vertreten war.
Natürlich ging die Jugendleiterin zum Abschluss ebenfalls auf die 100 Jahr Feier im Juli ein, da sich gerade für Klein und Groß der Fest-Samstag eignete und im Waldstadion an vielen Einzelstationen über den Tag hinweg der „Alleskönner“ gesucht wurde. Auch hier war die SVR Jugend vertreten mit Helfern in allen Bereichen. Sabine Plenk bedankte sich abschließend bei den Jugendtrainern für ihren Einsatz und das Engagement in der Jugendarbeit.
Es folgte der Bericht aus der Abteilung Fußball durch Xaver Utzinger, der das vergangene Jahr wieder mit dem Motto „himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“ beschrieb. Es gibt weiterhin zwei Herrenmannschaften in Ruhpolding, wobei die ersten Herren den Aufstieg in die Kreisliga schafften und die zweiten Herren den Aufstieg in die A-Klasse nur sehr knapp mit einem Punkt verpassten. Somit war es eine erfolgreiche Saison für den SV Ruhpolding. Jedoch war die zweite Jahreshälfte durch einen schlechten Start in den Ligabetrieb getrübt und es bleibt abzuwarten wie sich die zwei weiterhin schlagen werden.
Für die Jugend stehen hauptsächlich die Trainer Markus Burgstaller (Großfeld A-D) und Stefan Brügmann (Kleinfeld E-G) in der Verantwortung, die von vielen weiteren Trainerkollegen unterstützt werden. Hier stellte Xaver Utzinger aber auch die Problematik dar, dass sehr viele Kinder den Trainingsbetrieb besuchen und immer Trainer gebraucht werden um die einzelnen Klassen zu den jeweiligen frühen Trainingszeiten zu trainieren. Dies bleibt auch die Herausforderung der kommenden Jahre denn klar ist, dass der SVR weiterhin vielen Kindern die Möglichkeit zum sportlichen Einstieg geben möchte.
Es konnte erfreulicherweise berichtet werden, dass sich die Fußballabteilung nun über zwei Schiedsrichter freuen darf, da Anton Woidich in jungen Jahren dieses Amt nun für den SVR ausführt. Abschließend stellte Xaver Utzinger fest, dass sich die Abteilung Fußball immer noch sehr über den festen Hausmeister freut, der über den Förderverein Fußball finanziert wird und bedankte sich weiterhin bei den Mitverantwortlichen und Trainern, den Schiedsrichtern, Sponsoren, der Gemeinde und allen, die die Abteilung tatkräftig unterstützen.
Der Rückblick 2025 für die Abteilung Herzsport-Koronar wurde von Manuela Gstatter übernommen. Die „Herzis“ in Ruhpolding absolvierten in 2025 stolze 46 Trainingseinheiten, bei denen erneut eine Steigerung der durchschnittlichen Teilnehmerzahl auf 31 geschafft wurde.
Montags fanden Sommer wie Winter die Herzi-Aktivitäten im Waldstadion oder der Sporthalle statt, immer unter ärztlicher Betreuung von Herrn Dr. Lang, der dies auch 2025 für 39 Trainingseinheiten leistete und unterstützt wurde durch Frau Dr. Wiedemann die zweimal einsprang. Hierfür gab es ein großes Dankeschön von Manuela Gstatter.
Getreu dem Motto „Gemeinsames Tun & Bewegen, Essen und viel Lachen“ trafen sich die Herzsport Teilnehmer auch zu vielen weiteren Aktivitäten in 2025, wie den Besuch des Championspark mit Curry-Wurst im Januar, dem traditionellen Rosenmontagskranzl in der Welle im Februar, einem gemeinsamen Erste-Hilfe-Kurs veranstaltet von der DLRG im März, einem Sommer-Grillen im Juli und dem gewohnten Herbstausflug im Oktober mit Partner/innen, diesmal zum Steirischen Bodensee. Abschluss für das Herzi-Jahr bildete die Weihnachtsfeier im Unternberghof im Dezember.
Manuela Gstatter konnte auch über die erfreuliche Spende von über 1300€ an die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land/Traunstein berichten, die über ein Sparschwein, das jede Trainingseinheit bereitsteht und von den Herzis befüllt wurde, zusammen kam.
Für die Abteilung Leichtathletik stellte Dr. Bernd Winkler das Jahr 2025 vor. Geprägt war das Jahr durch Initiativen und Veranstaltungen rund um die Abteilung Leichtathletik und zudem einem kompetenten und nachhaltigen Trainingsbetrieb der regionale und landesweite Erfolge hervorbrachte.
Die Jugendfahrt vor Ostern nach Cesenatico stand auch 2025 zum 15. Mal wieder auf dem Plan, um sportlich in das Jahr zu starten, des weiteren wurden die Hallenkreismeisterschaft, die Meile Ruhpolding und eine Hallennacht durchgeführt sowie zwei kleine Abendsportfeste im Schwerpunkt Wurf ausgerichtet. Hierbei war hervorzuheben, dass der SV Ruhpolding zum Stützpunkt Wurf ernannt wurde, was natürlich neue Bereiche öffnet und auch ortsfremde junge Sportler angezogen hat. Nach langem Bestehen der LG Chiemgau Süd wurde diese offiziell aufgelöst, da sie mehrheitlich vom SVR gestellt wurde und somit, nur konsequent, nicht mehr fortgeführt wurde.
Aus der Wettkampfsaison konnte für 2025 von vielen Erfolgen berichtet werden, da über 30 Wettkämpfe in der südlichen Republik besucht wurden. Besonders hervorzuheben waren die Deutschen Meisterschaften von Nadine Angermann, Leni Brunnhuber und Benedikt Gstatter, aus der im Niveau hoch agierenden SVR-Werfergruppe, sowie die besten, jemals erreichten Ergebnisse für den SV Ruhpolding bei den Oberbayerischen Meisterschaften der U16 in Vaterstetten mit 8 Startern woraus 4 Oberbayerische Meistertitel und 5 weitere Podestplätze resultierten. Bernd Winkler verwies auf eine breite Basis im Nachwuchs, die auch für kommende Jahre viel Freude und Erfolg versprechen wird.
Einen kurzen Überblick für die Abteilung Stockschießen wurde von Ralf Gstatter in Vertretung des Abteilungsvorsitzenden gegeben. So fand auch 2025 wieder erfolgreich die Dorfmeisterschaft Stockschießen im März in der Eishalle statt. Mit 24 gemeldeten Mannschaften war dieses Sportereignis wieder ein Höhepunkt für den SVR und die Region.
Den Rückblick für die Abteilung Tischtennis wurde vom Abteilungsleiter Hermann Kiendl vorgetragen. Das Saisonziel war, weiterhin im vorderen Tabellenbereich zu agieren. Dies gelang der ersten Mannschaft sehr gut und so kam es letztendlich am Rundenende zum Showdown in der Ruhpoldinger Turnhalle, bei dem die Männer des SVR als Tabellenführer mit besserem Spielverhältnis gegen die punktgleichen Teisendorfer antraten. So brachte auch erst das letzte Einzelspiel des Abends die Entscheidung zum 5:5 Unentschieden, welches den Ruhpoldingern aber aufgrund des besseren Spielverhältnisses den Aufstieg in die Bezirksklasse A bescherte. Erfreut konnte Hermann Kiendl zudem weiter berichten, dass auch die 2. Mannschaft den Klassenerhalt feiern konnte und die Abteilung Tischtennis somit auf eine sehr erfolgreiche und spannende Saison zurückblicken konnte.
Birgit Sklorz stellte das Jahr 2025 für die Abteilung Turnen vor. Im vergangenen Jahr zeigte sich die Turnabteilung erneut als lebendige und engagierte Gemeinschaft mit einem breiten Bewegungsangebot für unterschiedliche Altersgruppen. Die Nachfrage blieb besonders auch im Eltern-Kind-Turnen und Mädchenturnen sehr hoch. Auch die Nachfrage für das Gruppenturnen war ungebremst, wobei besonders hier die Anforderungen für die Turnerinnen aber auch Trainerinnen deutlich stiegen. Durch mehrere Mannschaften waren besonders das Zeitmanagement, aber auch Transport und Betreuung nicht ganz einfach. Hier dankte Birgit Sklorz allen Mitwirkenden, Trainerinnen und Eltern für die Zeit und Unterstützung. Hervorzuheben war das bereits erwähnte Deutsche Turnfest in Leipzig als Jahreshighlight, bei dem der SV Ruhpolding zwei Mannschaften stellte.
Im November wurde in der Turnhalle Ruhpolding wieder das große Schauturnen mit vielen großen und kleinen Teilnehmerinnen durchgeführt und auch die Beppos waren im ganzen Jahr wieder bei zahlreichen Veranstaltungen vertreten, im Winter beim Biathlon, aber auch bei vielen anderen Veranstaltungen im restlichen Jahresverlauf.
Gewohnt erfolgreich liefen die diversen Sportangebote für Erwachsene in der Abteilung wie Fitnesstraining, Step Aerobic, Pilates, Indoor Cyling und Yoga. Auch hier gilt der Dank den vielen erfahrenen Übungsleitern, die diese Kurse über Jahre hinweg für den SVR anbieten. Birgit Sklorz verwies im Anschluss noch auf die Indiaca Gruppe von Helmut Elstner, der diese seit 28 Jahren leitete und die nun mit Florian Fehr einen neuen Leiter erhielt. Helmut Elstner beendete im Dezember 2025 seine aktive Zeit beim SV Ruhpolding, nachdem er beeindruckende 65 Jahre als Übungsleiter tätig war und auch als Vorstand und in der Vorstandschaft den Verein unterstützte. Dies verdient die höchste Anerkennung und einen großen Dank. Weiterhin wurden Neuwahlen in der Abteilung Turnen durchgeführt und Birgit Sklorz gibt nach Jahrzehnten als Abteilungsvorstand Turnen das Amt an Marina Plenk weiter, mit den Vertreterinnen Monika Brügmann und Katie Nachbar.
Für die Abteilung Volleyball gab Carolin Mühlbauer eine kurze Übersicht über das Jahr 2025. Die Abteilung Volleyball blieb an Mitgliedern stabil und wie gewohnt fand das Training immer donnerstags statt, im Winter in der Halle, im Sommer wenn möglich auf dem Beachplatz im Freibad „Vita Alpina“. Im Mai 2025 unterstützte die Abteilung Volleyball das Herrichten des Beach-Volleyball Platzes. Wie bereits auch in den vergangenen Jahren, zeigte sich die Abteilung bei einigen Mixed Turnieren im Landkreis (Siegsdorf, Haslach, Freilassing) und es fanden wieder einige Aktivitäten außerhalb des Volleyballfeldes statt, wie z.B. eine Squaredance Einheit, das Dorfschießen oder diverse Geburtstagsfeiern und eine Hochzeit. Die Abteilung Volleyball war auch beim Familiensamstag zur 100 Jahr Feier des SV Ruhpolding mit einem Volleyball-Stand vertreten, der Besuchern, aber auch den Durchführenden sehr viel Spaß machte.
Neuwahlen der Vorstandschaft
Nachdem die Berichte aus den Abteilungen gehalten wurden, kam es zur Wahl der Vorstandschaft. Die gesamte bisherige Vorstandschaft erklärte sich bereit für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung zu stehen. So konnte der Wahlleiter Justus Pfeifer sehr zügig die neue Vorstandschaft per Handzeichen wählen lassen und er durfte Ralf Gstatter (1. Vorstand), Stefan Reiter (2. Vorstand), Thomas Preinfalk (Kassier), Carolin Mühlbauer (Schriftführerin), Markus Burgstaller (Technischer Leiter), Sabine Plenk (Jugendleitung), sowie den Kassenprüfern Uli Bührmann und Martina Hofmann gratulieren.
Herausragende Ehrungen beim SV Ruhpolding!
Anschließend folgten die Ehrungen des SV Ruhpolding durch den Vorstand, hier bedankte sich Ralf Gstatter für die Treue und gratulierte zu vielen Jahren Vereinszugehörigkeit.
Danach folgten die Ehrungen der 40-jährigen Vereinszugehörigkeit von Astner Conny, Hösele Klaus, Maier Monika, Schauderna Hedwig und Schweidler Volker.
Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit ehrte der SV Ruhpolding Elstner Inge, Gstatter Anton, Kittl Karl, Pichler Hansjörg, Unterreiner Ingeborg, Unterreiner Markus, Unterreiner Michael, Schuhbeck Martin, Forstner Irmgard, Gastager Maria, Plenk Gertrud, Gaisreiter Gabi, Gstatter Andrea, Kecht Christel, Friesdorf Joachim, Haßlberger Edith, Frank Guido, Kaltner Eleonora, Harald von Knoerzer-Suckow, Haßlberger Paula, Kriegenhofer Astrid, Maier Bernhard, Hollweger Elisabeth, Sandner Christian und Sandner Martin.
Abschließend ehrte der Vereinsvorsitzende Ralf Gstatter mit dem Kassier Thomas Preinfalk und dem zweiten Vorsitzenden Stefan Reiter die Vereinszugehörigkeit für 60 Jahre von Bernhard Jung, Margit Stecher und Hans Burghartswieser. Damit waren die Ehrungen an diesem Abend aber noch nicht beendet, denn für sensationelle 70 Jahre Mitgliedschaft im SVR wurde Herrmann Hipf sen. geehrt.
Auch für das Sportjahr 2025 führte der SV Ruhpolding die Ehrung für das Deutsche Sportabzeichen durch. Großer Dank gilt hier wieder Kay Wittig, der auch im Jahr 2025 die Abnahme der Sportabzeichen überblickte, immer zur Verfügung stand wenn die Bitte zur Abnahme an ihn gerichtet wurde und mit viel Freude und Engagement half, alle Sportabzeichen abzunehmen. Kay Wittig dankte zuerst der Kreissparkasse Traunstein Trostberg für die Finanzierung und ging dann zur Ehrung der Sportabzeichen 2025 über. Besonders hervorzuheben war hierbei die 25. Wiederholung des Sportabzeichens für Sabine Plenk, die sich im Anschluss bedankte und das bereits genannte SVR Urgestein Helmut Elstner als ihre Inspiration mit dem Beginn vor 25 Jahren nannte.
Zum Abschluss der Veranstaltung dankte auch 1. Bürgermeister Justus Pfeifer dem SV Ruhpolding für die tolle Arbeit in den verschiedenen Abteilungen und den ehrenamtlichen Helfern im Verein, die eine sehr wichtige Aufgabe innerhalb der Gemeinde wahrnehmen, vor allem zu Gunsten unserer Jugend im Ort und er stellte die engagierte Arbeit im Gesamten heraus. Im Weiteren dankte er für das gelungene 100 Jahr Jubiläum im Waldstadion, das die Sportbegeisterung auch über die Ortsgrenzen Ruhpoldings getragen hat.
Danach endete die Jahreshauptversammlung des SV Ruhpolding mit erfreulichem Ausblick auf das kommende sportliche Jahr 2026.
Am Samstag, den 16.05.2026 fand im Münchner Dantestadion das Internationale Ludwig-Jall-Sportfest mit bester Beteiligung statt. Dabei starteten die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei zunächst sehr kühlen und windigen Bedingungen bereits früh am Morgen.
So begann Johannes Reiter (Männliche Jugend U18) mit dem Diskuswurf. Nach einem guten Einwerfen, begann er mit soliden 30,82m. Doch mit vielen Imitationen zwischen den Durchgängen steigerte er sich im Wettkampf auf eine neue persönliche Bestleistung von 34,76m und er belegte damit am Ende den vierten Platz. Danach ging es direkt zum Kugelstoß, in dem er die letzte Woche eine enorme Steigerung zeigte. Hier verpasste er einen guten Start in den Wettkampf, doch er verbesserte sich abermals von Versuch zu Versuch, sodass Johannes am Ende seine Bestleistung nur sehr knapp verfehlte. So erreichte er mit 10,77m (5kg) den sechsten Platz. Zum Abschluss des Tages startete Johannes noch im Speerwurf, den sein kroatische Kontrahent Luka Koseto mit 60,60m gewinnen konnte. Auch in diesem Bewerb verbesserte sich Johannes fast bei jedem Durchgang, sodass er am Ende mit 41,52m eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und Platz vier erreichte – leider nur elf Zentimeter hinter dem Podest.
Bei den Mädchen der weiblichen Jugend U18 startete Magdalena Brunnhuber zunächst im Kugelstoßen. Sie steigerte sich mit der 3kg-Kugel nach zunächst 10,81m von Versuch zu Versuch, sodass sie sich am Ende mit 11,42m den zweiten Platz sicherte und nur knapp hinter ihrer persönlichen Bestleistung lag. Gleich im Anschluss folgte für Magdalena der Diskuswurf, in dem sie endlich die 39m-Marke übertreffen wollte. Leider gingen hier die ersten beiden Würfe rechts ins Netz oder knapp neben die Sektorlinie, sodass die Nervosität stieg. Doch mit sehr guten 38,03m sicherte sie sich im dritten Durchgang den Einzug in den Endkampf. Hier zeigte sie dann mit 39,51m einen befreienden Wurf jenseits der geforderten Weite zu den Deutschen Meisterschaften im Juli in Bochum-Wattenscheid. So war ihr die Erleichterung und Freude ins Gesicht geschrieben. Damit macht Leni einen weiteren Schritt in ihrer noch kurzen Leichtathletik-Karriere. Überglücklich trat sie nach der Siegerehrung die Heimreise an und so kann jetzt wieder in Ruhe auf den Höhepunkt der Saison hingearbeitet werden.
Ebenfalls am Start war der Ruhpoldinger Benedikt Gstatter, der seit diesem Jahr für die Stadtwerke München startet. Nach einem ganz guten Einwerfen hatte er jedoch mit dem schmierigen Ring zu kämpfen, sodass er die ersten Würfe alle ungültig hatte, doch im fünften Durchgang reichten ihm 48,09m zum souveränen Sieg.
Hier die Ergebnisse im Überblick:
Weibliche Jugend U18 (Jahrgang 2009/2010):
Magdalena Brunnhuber: 1. im Diskuswurf 1kg mit 39,51m; 2. im Kugelstoß 3kg mit 11,42m
Männliche Jugend U16 (Jahrgang 2009/2010):
Johannes Reiter: 4. im Diskuswurf 1,5kg mit 34,76m; 6. im Kugelstoß 5kg mit 10,77m; 4. im Speerwurf 700g mit 41,52m.
Benedikt Gstatter (LG Stadtwerke München): 1. im Diskuswurf 1,5kg mit 48,09m
– Laufwetter und beste Stimmung im Waldstadion von Ruhpolding –
Am Freitag, den 15. Mai 2026 fand zum ersten Mal im Waldstadion von Ruhpolding wieder einmal die „Ruhpolding Meile“ statt. Bei regnerischen äußeren Bedingungen gingen insgesamt 477 Sportler an den Start, um sich auf den verschiedenen Distanzen zu messen. Der Großteil der Starter waren Kinder – insgesamt 337 Schülerinnen und Schüler – die die halbe Meile von 804m bzw. 400m bei den Bambini bewältigen mussten. Damit zählt der Lauf zu einem der größten Schülerläufe Südbayerns, wobei hier seit vielen Jahren mit Ablauf unter anderem der Siegerehrung ein sehr gutes Konzept gefunden wurde, um der Menge der Teilnehmer gerecht zu werden.
Die schnellsten Zeiten erreichten bei den Schülerinnen Marisa Mahn vom SV Unterwössen in 2:51 Minuten und bei den Schülern Simon Höhne (ohne Verein) in 2:49 Minuten. Aber auch auf der Rauschbergmeile – einer englischen Meile über 1609m zeigte sich wieder ein Klassefeld, welches bei den Damen Vreni Dotzer vom SV Ruhpolding Leichtathletik in 5:46 Minuten gefolgt von Lenia Lang (SV Ruhpolding Kinderturnen) in 5:47 Minuten und Amalia Starflinger (SV Unterwössen) in 5:48 Minuten in einer Klasse Zeit gewinnen konnte. In einerm erbitterten Zielspurt konnte hier Vreni Dotzer den Sieg für sich behaupten. Bei den Herren entschied den Zielspurt Jonas Wirnshofer (TSV Chieming) in hervorragenden 4:43 Minuten, vor Thomas Einsiedler (SC Traunstein) ebenfalls in 4:43 Minuten und dem Sieger der Altersklasse U20 Felix Niemeyer (WSV Reit im Winkl – 4:55 Minuten) am Ende für sich. Über die „Spendenmeile“, die lange Distanz von 6,4km, konnten sich Anna Hahner (Hahnertwinscoaching) in 23:08 Minuten und Elias Seidl (SV Ruhpolding) in 21:30 Minuten über die schnellsten Zeiten freuen. Bei den Damen belegten Amelie Schmalfuß (AlpenPhysio) in 23:38 Minuten und Denise Hermann-Wick (Hahnertwinscoaching) in 23:58 Minuten die weiteren Plätze. In der Herrenklasse landete Valentin Wolf (SV Ruhpolding) in 21:43 Minuten auf den nächsten Rängen vor Andreas Katz (ohne Verein) in 21:56 Minuten. Sie mussten dafür eine landschaftlich schöne Runde über 6,4km „Rund um den Taubensee“ bewältigen und die Stimmen der Teilnehmer zeigen, dass der SV Ruhpolding ein ansprechendes Format für alle Altersklassen gefunden hat.
Ebenfalls am Start war die Gruppe der St. Valentinsschule, mit ihrem Trainer Ernst Bresina, die mit riesiger Freude bei der Halben Meile und der Rauschbergmeile an den Start gingen.
Hervorzuheben ist in diesem Jahr ist vor allem der Aufruf zur Spendenmeile, dem 111 Starter gefolgt sind und somit Gutes für die Kinderkrebshilfe Traunstein-Berchtesgaden getan haben. Diesem Aufruf sind unter Anderem 18 Teilnehmer der Herzsportgruppe Ruhpolding gefolgt, die die Strecke als Walker absolviert haben. Vielleicht lassen sich hier in den kommenden Jahren weitere Teilnehmer anstecken. Als älteste Teilnehmer durfte der SV Ruhpolding über die Bayerische Meile den im Jahre 1943 geborenen Hans-Dietrich Lefevre (SV Ruhpolding Herzsport) und bei den Frauen Gisela Oberpriller (SV Ruhpolding Herzsport – Jahrgang 1941) begrüßen, welche die Strecken mit Bravour absolvierten. Hut ab vor diesen Leistungen. Ein detaillierter Bericht folgt in einer der nächsten Ausgaben.
Am Samstag, den 09.05.2026 fand im Stadion des SV Germering das jährliche Bayerntop-Meeting der Leichtathleten bei herrlichem Wetter statt. Es traf sich ein Großteil der Bayerischen Top-Athleten, um sich für weitere Aufgaben in diesem Jahr zu bewähren. Bei Sonnenschein und leichtem Rückenwind steigerte sich auch Dominik Spiegel vom SV Ruhpolding zu einer unglaublichen neuen persönlichen Bestleistung.
So startete Dominik zunächst im zweiten von insgesamt 3 Vorläufen über die 100m der U20, in dem insgesamt 19 Läufer am Start waren. Seinen Vorlauf hat Dominik nach verhaltenem Start mit neuer persönlicher Bestleistung in 11,15 Sekunden gewonnen. Als Vorlaufschnellster ging er somit als Favorit in den Finallauf. Im Finale eine Stunde später gab es zuerst einen Fehlstart, da der Läufer auf der Bahn neben Dominik zu früh reagierte. Dominik blieb aber unbeeindruckt im Startblock sitzen. Beim nächsten Startversuch gelang ihm ein explosiver Start. Damit ging er direkt in Führung und Dominik gewann den Finallauf in einer sensationellen Zeit von 11,03 Sekunden. Somit verbesserte er seine neue Bestzeit zum Vorjahr gleich um fast drei Zehntelsekunden und er erreichte damit zugleich die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften der U20 in Bochum-Wattenscheid im Juli dieses Jahres. Hier möchte er dann gerne die 11 Sekunden Grenze knacken.
Zu dieser großartigen Leistung gratuliert ihm der SV Ruhpolding recht herzlich.
Ebenfalls am Start war der Ruhpoldinger Werfer Benedikt Gstatter (LG Stadtwerke München), der sich erneut im Kugelstoß und Diskuswurf testete. So startete Benedikt am Vormittag im Kugelstoß mit der 5kg-Kugel. Mit 14,94m eröffnete er den Wettkampf sehr solide und er steigerte sich noch auf sehr gute 15,30m, doch der Ausreißer nach oben blieb aus. Nach einer kurzen Pause startete Benedikt im Diskuswurf. Dabei wurde leider der erste sehr gute Versuch ungültig gegeben. Doch im dritten Versuch gelang ein Wurf auf 50,18m, womit er souverän den Tagessieg erreichen konnte. Auch wenn Benedikt mit dieser Leistung noch nicht ganz zufrieden ist, zeigt die Formkurve nach oben und wir werden in den kommenden Wochen weitere Steigerungen erleben.
Hier die Ergebnisse im Überblick:
Männliche Jugend U20 (Jahrgang 2007/2008):
1. Platz von Dominik Spiegel über 100m in 11,03 Sekunden. (Vorlauf in 11,15 Sekunden)
Männliche Jugend U18 (Jahrgang 2009/2010):
1. Platz von Benedikt Gstatter im Kugelstoß 5kg mit 15,30m.
1. Platz von Benedikt Gstatter im Diskuswurf 1,5kg mit 50,18m.